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"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
Markus 9, 24

 Kirchengemeinde Havelluch
informiert

 

Liebe Schwestern und Brüder,

auch am Ende des Jahres müssen wir weiterhin achtsam sein, dass wir andere und uns nicht gefährden. Die Zahl derer, die sich am Virus angesteckt haben, steigt gerade wieder. Was bedeutet das für unser Gemeindeleben? Wir planen, wie Sie gelesen haben, weiterhin Gottesdienste in den Gemeinden. Das ist möglich, weil Detlev Schöpp ehrenamtlich Dienste übernimmt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar!

Es ist erfreulich, dass für die zweite Hälfte des Jahres auch wieder Hochzeiten und Taufen angemeldet wurden. Wir haben Möglichkeiten gefunden, die Feiern unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen durchzuführen, bedeutet das auch für die Familien, dass sie die Zahl der Gäste an die vorgegebenen Platzkapazitäten in den Kirchen anpassen müssen.  

Bisher musste aber aus Platzmangel noch niemand abgewiesen werden.

Beerdigungen finden in der Regel unter freiem Himmel statt, da es sein kann, dass die vorgeschriebene Anzahl an Plätzen nicht ausreicht.Für Zusammenkünfte unserer Nachmittagskreise haben wir mit den „Kaffee-Nachmittagen“ ein neues Format gefunden, um Begegnung und Austausch möglich zu machen.

Die traditionellen Martinsfeste werden in diesem Jahr wohl nicht wie gewohnt stattfinden.

Für das Gedenken an die Verstorbenen nutzen wir in diesem Jahr wieder die beiden letzten Sonntage im Kirchenjahr, den Volkstrauertag und den Ewigkeitssonntag.

Im Advent planen wir neben den Gottesdiensten auch Adventsmusiken, die in einem kleineren Rahmen und ggf. zeitlich versetzt stattfinden werden.

Der Heiligabendgottesdienst in den Gemeinden wird unter freiem Himmel stattfinden. Wir haben, wie ich finde, ein gutes Format dafür gefunden, dass sich in Form und Länge der Situation anpasst. Es wird sicher etwas ganz Besonderes. Gewissermaßen tauchen wir ein in das Weihnachtsevangelium, in dem von den „Hirten auf den Feldern Bethlehems“ die Rede ist! Die Weihnachtsgottesdienste finden in den Kirchen statt.

Der Prophet Jeremia fordert dazu auf, für die Stadt, für unseren Wohnort, für Gemeinde das Beste zu suchen und zu tun und vor allem für sie zum Herrn zu beten. Das lege ich Ihnen auch für diese Zeit ans Herz: füreinander zu beten. Sollten Sie an den Gottesdiensten und Veranstaltungen unserer Gemeinde nicht teilnehmen können, dann halten Sie beim Glocken-geläut inne und beten Sie zum HERRN für unsere Gemeinschaft, dass es uns allen wohl geht. Gott hört die Gebete. Er ist bei uns an jedem neuen Tag und wird uns nicht mit unseren Sorgen und unserer Traurigkeit allein lassen, sondern will trösten und leiten.

Eine segensreiche Zeit wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer und Superintendent Thomas Tutzschke

 


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