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"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
Markus 9, 24

Regeln zum Infektionsschutz
in der Kirche

Wir freuen uns Sie in der Kirche/im Gemeindehaus willkommen heißen zu dürfen, zu Gebet, Andacht, Gottesdienst. An erster Stelle steht der Schutz der Menschen. Damit die weitere Ausbreitung des Virus verhindert wird, bitten wir Sie zum eigenen Schutz und dem Ihrer Mitmenschen folgende Sicherheitsregeln zu beachten:

Empfehlungen für die kirchenmusikalisch relevanten Situationen in der EKBO in Pandemie-Zeiten - Download als PDF-Datei

Acht Regeln zum Infektionsschutz in der Kirche - Download als PDF-Datei

Handlungsempfehlungen zur kirchlichen Arbeit im Zuge der Ausbreitung des Corona-Virus im Evangelischen Kirchenkreis Nauen-Rathenow
Stand 01.05.2020 -
Download als PDF-Datei

Empfehlungen unserer Landeskirche

Um zu gewährleisten, dass sich möglichst niemand in der Kirche mit dem SARS-Cov-II-Virus ansteckt, sind Gottesdienste und das gesamte kirchliche Leben neu zu regeln. Hierbei gilt insbesondere das Abstandsgebot bzw. das Kontaktverbot. Die EKBO hat, ausgehend von den Verordnungen der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen, ein Schutzkonzept  entwickelt (Stand 07. Mai 2020). 
Umfassende Informationen finden Sie auf der Website der EKBO.

 


 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

 

                         Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient. 1. Korinther 10,24

 Die Worte des Apostel Paulus fordern zur Rücksichtnahme auf. Wir alle sind in dieser Krisenzeit aufgerufen, die schnelle Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich zu verlangsamen. Dafür haben die Bundesregierung Verhaltensmaßnahmen und die Regierung des Landes Brandenburg Verordnungen erlassen, die zum Schutz besonders gefährdeter Mitmenschen von uns allen Einschränkungen im alltäglichen Leben fordern.

 Als Teil der Gesellschaft gelten die Maßnahmen auch für die kirchliche Arbeit in den Gemeinden unseres Kirchenkreises.

 Aus Rücksicht verzichten wir in der nächsten Zeit auf soziale Kontakte. Veranstaltungen und Kreise werden verschoben oder abgesagt und Gottesdienste nicht in der üblichen Form gefeiert. Das bedeutet nicht, dass Sie auf Zuspruch, Trost und Segen verzichten müssen. Nehmen Sie teil, an den Gottesdiensten und Andachten, die in den öffentlichen Medien angeboten und übertragen werden. Lassen Sie sich einladen und nehmen Sie sich Zeit für das gemeinsame Gebet, wenn in Ihren Gemeinden oder dort, wo Sie sich gerade aufhalten, die Glocken läuten. Planen Sie in Ihrem Tagesablauf Zeit für ein Bibelwort und ein Gebet ein! Unsere Fürbitten sind in diesen unruhigen, besorgniserregenden Tagen besonders wichtig.

 Unser Bischof, Dr. Christian Stäblein, ruft dazu auf, auf die „Grundtugenden des Lebens“ zu setzen. Dazu gehört neben Vorsicht und Gelassenheit vor allem solidarisch und offen für die Sorgen anderer zu sein und sich selbst etwas zurückzunehmen. Das knüpft an die Worte des Apostel Paulus an.

 Wir werden es bei der Umsetzung dieser Tugenden in diesen Krisenzeiten nicht leicht haben, aber wir werden uns etwas einfallen lassen, um trotz des uns auferlegten Abstands Kontakt zu haben, die Nähe zueinander zu spüren und Gemeinschaft zu erleben. Die modernen Kommunikationsmittel machen es möglich.

 In den Gemeinden sind die Mitarbeitenden telefonisch oder per E-Mail und zum Teil über die sozialen Medien erreichbar. Haben Sie Gesprächsbedarf, brauchen Sie Trost, Beistand oder Hilfe, scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren! Wir sind für Sie da! Melden Sie sich bitte!

 Ich grüße Sie herzlich mit Worten Dietrich Bonhoeffers:

 

            Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.

            Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 

Gott segne und behüte Sie!

Ihr

Thomas Tutzschke
Superintendent