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Herzlich Willkommen in unserer Kirche in

Nennhausen

Die Kirche ist in ihrem Ursprung ein spätmittelalterlicher Feldsteinbau. Um das Jahr 1613 wurde der Ostgiebel erneuert und ein Gruftanbau hinzugefügt. Nach einem Blitzschlag gab es 1783 umfassende Reparaturen. Größere Fenster wurden eingesetzt und im Innern kamen eine dreiseitige Empore sowie ein neuer Kanzelaltar hinzu. In diesen wurde die Kanzel von 1582 eingefügt. An der Südwand findet sich das künstlerisch wertvolle, figurenreiche Epitaph aus verschiedenfarbigem Marmor und Alabaster für Georg von Lochow und seine Gemahlin Agnes von 1614. 

Es ist eine Arbeit des Magdeburger Bildhauers Christoph Dehne. Im Jahre 1890 wurde an der Nordseite eine neue Patronatsloge aus Backstein gebaut, die heute als Gemeinderaum genutzt wird.

Unterhalb der Loge befindet sich die Leichenhalle und darunter die über 300 Jahre alte Gruft. Ein Zeugnis vergangener Zeiten beherbergt auch das Gewölbe am Fuße der Kirche. In einem Zinksarg ist durch deren Glasscheibe eine Mumie erkennbar. Die Gestalt hat schütteres rotblondes Haar, bräunliche lederne Haut, eine hohe Stirn und eine schmale Hakennase. Wahrscheinlich handelt es sich hier um den 1878 verstorbenen Carl Julius Hermann Wilhelm von Jaeckel.

Das Schloss Nennhausen befindet sich ebenfalls im Ort und ist von einem 34 ha großen Landschaftspark mit wertvollen Gehölzen umgeben.

Ein Kavalleriedegen und ein stilisiertes Schild erinnert an den großen Dichter der Romantik Baron Friedrich Heinrich Carl de la Motte Fouqué, Patensohn des Königs Friedrich dem Großen. Er lebte als 2. Ehemann der verwitweten Gutsherrin Caroline von Rochow im Schloss Nennhausen. Hier entstanden fast seine gesamten literarischen Werke. Das wohl berühmtestes Werk ist die Märchenoper „Undine“, die zunächst E.T.A. Hoffmann und später Lortzing vertonte.

Pfarrer Stefan Huth

Dorfkirche Nennhausen

Kirchstraße 4

14715 Nennhausen

Öffnungszeiten: Besichtigung nach Anmeldung im Pfarramt Nennhausen
Telefon: 033878 60900
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