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Flüchtlingshilfe

 

Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. (Mt 25,31)

Zurzeit Leben 1720 Geflüchtete im Havelland. Davon sind 1257 Menschen in Gemeinschaftsunterkünften und 463 Menschen in Wohnungen untergebracht. Es sind Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und sich nun im Havelland orientieren müssen. Und wir können ihnen dabei helfen! Als Christen vertreten wir das Menschenbild, das alle Menschen gleich und Ebenbild Gottes sind. Das heißt auch, dass wir Diskriminierungen und Abwertungen von Menschen aufgrund von Herkunft, Religion und Hautfarbe nicht unkommentiert zulassen sollten. Als Kirche haben wir den Auftrag, Menschen in Not zu helfen. Das heißt auch, dass jeder Christ und jede Christin dazu aufgefordert sind, den Nächsten in den Blick zu nehmen, um seine Nöte zu erkennen. Die Geflüchteten im Havelland stehen vor der Herausforderung, in unserer Region anzukommen und sich zurecht zu finden. Dazu gehört auch: eine neue Sprache lernen, die Bürokratie in Deutschland bezwingen, die deutsche Kultur kennen zu lernen, eine Wohnung und eine Arbeit zu finden. Jeder Geflüchtete hat seine ganz eigene, individuelle Geschichte. Oft sind es Geschichten von Familientrennungen, Verluste von geliebten Menschen und Verlust von Heimat. Eins jedoch verbindet sie alle: Sie haben eine lange, oftmals strapaziöse Flucht hinter sich.

Was können Sie tun?

Werden Sie Pate! Begleiten Sie einen Geflüchteten und helfen ihn, sich zu orientieren. Behördengänge, Freizeitgestaltung oder auch der Weg zum nächsten Supermarkt. Sie entscheiden, in welchem Umfang Sie die Patenschaft ausüben wollen. Mehr Informationen finden Sie u.a. unter:
http://www.kompetenzzentrumhavelland.de/Flyer%20EaPate%20f%20Fluechtlinge%20im%20LK%20HVL.pdf

Engagieren Sie sich in einer Initiative! Im Havelland gibt es bereits viele Willkommensinitiativen mit unterschiedlichen Namen. Es sind Zusammenschlüsse aus Menschen der Region vor Ort, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Hier ist Raum für Austausch und aktives Handeln in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften. Schauen Sie nach, ob es auch bei Ihnen bereits eine Initiative gibt, der Sie sich anschließen können:
http://www.willkommen-in-brandenburg.org/willkommen/willkommen-in-brandenburg/

Spenden sind immer willkommen! Falls Sie Sachspenden haben, wenden Sie sich direkt an die Gemeinschaftsunterkünfte. Kleidung oder Kleinartikel wie Bettwäsche, Kochtöpfe, Haushaltsgeräte, Gläser oder Tischdecken werden oft gebraucht. Für Möbel ist die Möbelbörse zuständig. Sie richten die Unterkünfte und Wohnungen ein. Kontakt siehe:
http://www.jobcenter-havelland.de/site/moebelboerse/

Machen Sie einen Themenabend in Ihrer Gemeinde! Das Thema Flucht ist gerade sehr aktuell. Veranstalten Sie einen Themenabend dazu. Solche Abende bieten Raum, um sich auszutauschen und sich als Gemeinde intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Bieten Sie Gemeinnützige Arbeit oder ein Praktikum für Geflüchtete an! Für viele ist die Gemeinnützige Arbeit oder ein Praktikum der erste Schritt in die Arbeitswelt. Vielleicht sind Sie Unternehmer/In und sind bereit, ein Praktikum anzubieten? Oder Sie arbeiten bei einem sozialen Träger, der Gemeinnützige Arbeit anbieten möchte? Dann setzen Sie sich mit der Heimleitung der Gemeinschaftsunterkunft in ihrer Nähe in Kontakt.
Vermitteln Sie Wohnräume! Sind Sie Vermieter/In oder kennen jemand? Es werden dringend Wohnungen für Geflüchtete gesucht. Setzen Sie sich direkt mit dem Sozialamt des Landkreises in Kontakt.

Tel.: 03385 5512493
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnen und Werben Sie für Freizeitangebote! Ihre Gemeinde hat einen Handarbeitskreis? Sie singen im Chor? Sie sind Mitglied in einem Fußballverein? Dann sprechen Sie das Thema Flüchtlinge an und laden Sie Geflüchtete zu ihrer Veranstaltung ein. Wir helfen Ihnen dabei! Melden Sie sich bei uns!

Beauftragte mit Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis

Luisa-Theres Sinate
Evangelischer Kirchenkreis Falkensee
Mobil: 0157 33872610
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!