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Du stellst meine Füße auf weiten Raum.
Psalm 31,9b

Aktuelle Berichte


 

Pfarrer Andreas Buchholz - 23 Jahre in der Kirchengemeinde Rathenow

 

Nach 23 Jahren Pfarrdienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Rathenow geht Pfarrer Andreas Buchholz in den verdienten Ruhestand. An seiner Seite immer seine Ehefrau Magdalena. Sie unterstützte ihn sehr oft bei seiner Arbeit, obwohl sie neben ihrer beruflichen Tätigkeit auch noch vier Kinder zu versorgen hatte. Deshalb wollen wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren bedanken. Wir wünschen ihnen alles Gute und Gottes reichen Segen für die Zukunft.


 

 

Gemeinsames Musizieren in Sachsen-Anhalt

Am Wochenende des 25. und 26.06. trafen sich der Akener Posaunenchor und Bläser der Kirchengemeinde Nauen, um gemeinsamen zu musizieren. Unter professioneller Anleitung probten beide Chöre in der herrlich temperierten Akener Nicolaikirche. Von modernen Bläserstücken über Choräle bis hin zur traditionellen Polka wurde alles aus den verschiedenen Instrumenten herausgeholt.

Beim abendlichen Grillen tauschten Akener und Nauener Geschichten, Anekdoten und vielleicht auch die eine oder andere Lebensweisheit aus. Für manche Trompeterinnen konnte der gelungene sehr heiße Tag mit einem kühlen Bade im nahgelegenen See ausklingen.

Am Sonntag traf man sich zu einem besonderen Gottesdienst an der Elbe. Mit dem Klang der Posaunenchöre und der Elbe im Rücken nahmen alle Gäste teil an der Taufe zweier Kinder. Pfarrer Georg Neugebauer fand wunderbare Worte und die Gemeinde sang kräftig mit.

Wir vom Nauener Bläserquartett „Nauen Brass“ möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Pfarrer Neugebauer und seinem Team bedanken für die wunderbare Organisation, die Gastfreundschaft und das tolle Beisammensein.

Vielleicht können wir uns revanchieren, wenn es im nächsten Jahr heißt: „Willkommen Akener Bläserinnen und Bläser in unserem schönen Havelland“!


 

Dankbarer Abschied!

Nach fast 40-jähriger Kantorentätigkeit im Gemeindebereich Premnitz, wurde Elisabeth Hendrich am 26.06. in den Ruhestand verabschiedet.

Zu dem feierlichen Verabschiedungsgottesdienst strömten zahlreiche Gemeindeglieder, Gäste und Akteure. Den Gottesdienst leitete Pfarrer Hans-Dieter Kübler, der einfühlsame Worte fand. Die Predigt und Entpflichtung übernahm Superintendent Thomas Tutzschke. Musikalisch wurde die geistliche Stunde vom Kirchenchor begleitet, den Kantorin i.R. Hanna Seefeld leitete. Auch den Orgelpart übernahm Frau Seefeld. Für Elisabeth Hendrich war es eine Freude, den von ihr jahrelang betreuten Posaunenchor in diesem Gottesdienst eigens zu dirigieren. Auch die ehemaligen Premnitzer Pfarrer Helge Kraft und Michael Frohnert ließen es sich nicht nehmen, mit ihrer Teilnahme ihren Dank für die gute Zusammenarbeit auszudrücken.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, bei einem kleinen Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu erinnern, an die verschiedenen Höhepunkte des 40-jährigen Berufslebens von Elisabeth Hendrich.  An Dankesworten wurde dabei nicht gespart.

Eine bewegende, arbeitsintensive und interessante Berufszeit als Kirchenmusikerin ist zu Ende gegangen. Da man aber ein lebenslang Musikerin bleiben wird so hoffen wir, dass Elisabeth Hendrich uns immer mal wieder begleitet auf unseren musikalischen Wegen durchs Havelland.

Für den Ruhestand wünschen wir Elisabeth Hendrich viel Zeit zum Ausruhen, innehalten, genießen und natürlich zum Musizieren.


 

 

Das „Band der Musik“ in Barnewitz

Am Himmelfahrtstag in der Pessiner Kirche begonnen zog sich das „Band der Musik“ durch verschiedene Kirchen des Kirchenkreises, um am Johannestag, dem 24.06., in der Barnewitzer Kirche anzukommen. In diesen 4 Wochen konnten die Zuhörer von Orgel- und Bläsermusik bis zu Darbietungen der Musikschule Werke aus verschiedenen Zeitepochen und Genres erleben.

Beim Konzert am Johannestag erfreute das Bläserquartett „Nauen Brass“ die Besucher mit klassischen Werken, Gospels und modernen Klängen. Unterstützt wurde der Chor von Kantor Holger Wiesner, der auf dem E-Piano begleitete. Der langanhaltende Applaus zeugte davon, dass sich die Besucher über diese musikalische Stunde sehr gefreut haben.

Eine Zugabe wird es am Samstag, 25. Juni, in der Börnicker Kirche geben. Max Tutzschke lässt das „Band der Musik“ mit Orgelmusik ausklingen.


 
Synode des Evangelischen Kirchenkreises Nauen-Rathenow

Am 11. Juni 2022 tagte die Kreissynode unseres Kirchenkreises im Evangelischen Gemeindezentrum in Nauen.
Die Synode begann mit einer Andacht und wurde vom Präses Pfarrer Jens Greulich geleitet.
Nach der Begrüßung und Grußworten wurde die Beschlussfähigkeit des Gremiums festgestellt.
Auf dieser 4. Tagung der Kreissynode wurde die Geschäftsordnung schriftlich fixiert und bei der Gelegenheit haben die Synodalen beschlossen, dass in Zukunft die Kreissynode beschlussfähig ist, wenn mehr als die Hälfte der Synodenmitglieder anwesend sind.
Als weiteren Vertreter unseres Superintendenten Thomas Tutzschke wählten die Mitglieder Pfarrer Thomas Zastrow. Die Kreissynode hatte schon auf der letzten Tagung Frau Pfarrerin Antje Freye als Stellvertreterin des Superintendenten gewählt. Pfarrerin Freye und Pfarrer Zastrow werden sich gegenseitig bei ihren Aufgaben unterstützen.  Darüber hinaus wird Pfarrerin Antje Freye nun auch im Finanzausschuss des Kirchenkreises mitarbeiten.
Frau Winter, vom kreiskirchlichen Verwaltungsamt in Kyritz, informierte über den Umgang mit der Umsatzsteuer für kirchliche Einrichtungen und über die Vorgehensweise in Sachen Grundsteuerreform.
Beate Albrecht, Katechetin im Rathenower Gemeindebereich, berichtete über den Stand der Entwicklung eines Schutzkonzepts gegen sexualisierte Gewalt. Das Konzept soll in der Herbstsynode in Schriftform vorliegen und von den Synodalen beschlossen werden. Weiterbildungen und Unterstützungen für alle im Kirchenkreis Mitarbeitenden und die Kirchengemeinden werden angeboten, um für das Thema zu sensibilisieren und um sexuelle Belästigungen und Übergriffe in unseren Arbeitsbereichen zu verhindern bzw. auszuschließen.
Auch der Klimaschutz soll in unseren Gemeinden gemäß dem Klimaschutzgesetz der EKBO organisiert werden. Es wird ein Klimakümmerer und Baubetreuer gesucht, der Vorort die Menschen mit diesem wichtigen Anliegen unterstützen und beraten kann. Ab dem 01.01.2023 wird es einen Klimaschutzfond geben, in den jede Kirchengemeinde gemäß ihrem CO2-Ausstoß einzuzahlen hat.
Den Synodalen wurde ein Bericht zum Stand der Fusionsgespräche mit dem Kirchenkreis Falkensee gegeben und auf weitergehende Fragen eingegangen.
Der Finanzprüfungsbericht für 2020 wurde vorgelegt und einige Details besprochen.
Es folgten verschiedene Berichte über Projekte und Arbeitsbereiche unseres Kirchenkreises, wie z.B. ein Vorgeschmack auf den Havelländischen Kirchentag am 18. September 2022 in Brieselang.
Nach der Tagung, die in einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre stattfand, konnten die Synodalen mit dem Segen Gottes in ihre Gemeinden zurückkehren.
Wir danken allen Mitgliedern der Kreissynode, dass sie nicht müde werden unseren Kirchenkreis zu leiten, Entscheidungen zu treffen und sich um die wichtigen Dinge zu kümmern, die uns allen am Herzen liegen.

 


 

Musik & Literatur

In dieser Reihe stellte Pfarrer Immanuel Albroscheit am 18.06. in der Berger Dorfkirche den Literaten Reiner Kunze vor.
Mit seiner eindrucksvollen Sprachweise brachte uns Pfarrer Albroscheit die Gedichte und Texte Kunzes nahe.
Als Kind einer Kettlerin und eines Bergarbeiters wuchs Reiner Kunze im Erzgebirge auf. Zunächst der DDR und SED zugewandt studierte er an der Universität in Leipzig und arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Assistent an der Journalistischen Fakultät.
Durch seine kritischen Texte musste er die Uni ohne Promotion verlassen. Er passt nicht mehr in das politische System der DDR und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Hilfsschlosser.
In dieser Zeit entstanden mehrere systemkritische Gedichte, die Pfarrer Albroscheit eindrucksvoll rezitierte.
Kunze schrieb Wahrheiten aus dem damaligen DDR – Alltag, die die Staatsführung gern verschwiegen hätte. Eine Radiosendung mit Gedichten des Reiner Kunze passt so gar nicht in das Bild des Sozialismus der DDR. Kunze wurde zur unliebsamen Person, wurde mit Verboten belegt und kann nur im Verborgenen seine Texte schreiben und auf geheimen Wegen in die Bundesrepublik geben. Zum Unmut der DDR-Staatsführung wurden die Werke dort veröffentlicht.
Die Lage der Familie Kunze spitzte sich derart zu, dass sie in die damalige BRD umsiedeln mussten.
In Gestik, Mimik und sprachlicher Gewandtheit ließ uns Pfarrer Albroscheit teilhaben, an dem Leben und Wirken dieses großartigen Lyrikers.
Zwischen den Lesungen konnte man dem Gehörten bei ruhigen Orgelklängen nachspüren.
Kantor Holger Wiesner umrahmte die Texte mit Orgelklängen verschiedener Komponisten.
Es war eine gelungene Stunde zum Innehalten, hören, verstehen und erinnern, die in unserem Alltag nachklingen möchte.
Sollte ihr Interesse an der literarisch-musikalischen Reise geweckt sein, dann lassen sie sich einladen zu dem nächsten Event:
Samstag – 23.07.2022 – 16 Uhr – Kirche Pausin, wenn es wieder heißt „Musik & Literatur“ mit Pfarrer Immanuel Albroscheit, der uns die Werke und das Leben Eugen Roths näherbringen wird.
Kantor Holger Wiesner wird die Lesungen mit launiger und sommerlicher Orgelmusik untermalen.