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Berichte von Veranstaltungen

 

Sie konnten leider nicht an der letzten Veranstaltung teilnehmen, möchten aber trotzdem wissen, wie und was gelaufen ist. Dann sind Sie hier genau richtig. Gerne können Sie auch selbst einen Bericht über eine Veranstaltung verfassen. Wenn Sie möchten, dass dieser veröffentlicht wird, schicken Sie den Bericht an:

Thomas Tutzschke
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Wanderrüstzeit -
Vier tolle Tage im Elbsandsteingebirge

Vom 16. bis 19. Mai fand in diesem Jahr unsere Wanderrüstzeit statt. Das Ziel war diesmal das Elbsandsteingebirge im Südosten Sachsens. Doch die Wetteraussichten waren mehr als schlecht. Dreißig Liter Regen pro Quadratmeter sollten gleich am ersten Tag fallen. Und dann nur noch Schauerwetter und Kälte. Doch manchmal kommt es anders als man denkt. Am Ende der viertätigen Wandertour hatten wir zwar viel Schweiß vergossen, aber keinen einzigen Regentropfen abbekommen. Stattdessen holten einige ihre kurzen Hosen hervor, und es wurden die Tuben mit Sonnencreme herumgereicht. Mit diesem himmlischen Segen ausgestattet hatten wir eine fröhliche Wanderung, die uns von einer beeindruckenden Aussicht zur nächsten führte. Dazwischen immer wieder sportliche Herausforderungen durch steile Anstiege, Treppen und sogar Leitern. Doch dann wieder hellgrüne Buchenwälder mit Vogelgezwitscher und zum Mähen reife Wiesen mit Grillenkonzert. So führte uns der Weg von Pirna elbeaufwärts nach Wehlen, wo wir mit der Fähre übersetzten. Dann ging es über den „kleinen Aufstieg“ der Bastei nach Rathen. Nach dieser kurzen Aufwärmphase stand am zweiten Tag ein Weg durch vier tief eingeschnittene Täler an. Manchmal musste der Wanderführer zu noch mehr Durchhaltekraft ermutigen, bis alle wohlbehalten auf dem Campingplatz im Kirnitzschtal ankamen. Der dritte Tag war den Felstürmen, dem Gratweg, Leitern und Höhlen vorbehalten. Keiner ist stecken geblieben und niemand ist herunter gefallen. Aber der Biergarten am Kuhstall war für so manchen dann doch eine Erlösung, um Hunger und Durst zu stillen. So kamen wir abends in einer Kletterhütte in Ottendorf an, wo uns ein uriges Matratzenlager und ein geselliger Abend in der Hütte erwarteten. Der letzte Tag führte schließlich über den Großen Winterberg hinüber nach Schmilka, wo uns die Fähre wieder über die Elbe zum Bahnhof setzte.
Und was waren die Highlights? Das kann man kaum sagen. Die Landschaft natürlich. Die himmelsstürmenden Sandsteintürme. Das überraschend gute Wetter. Die fröhliche Gemeinschaft der Mitwanderer. Die besonderen Andachtsorte mit weiter Aussicht, dass einem der Atem stockte, Sturmböen, dass die Liederzettel abheben wollten oder einer Grotte in einer Trümmerlandschaft aus Felsblöcken. All das hat die diesjährige Wanderrüstzeit so besonders gemacht. Und es ist zu hoffen, dass die dabei entstandenen Freundschaften, die geistlichen Impulse, die Naturschönheiten und die fröhlichen Stunden noch lange in den Mitwanderern nachklingen werden.

Konfifahrt zum BAM-Jugendfestival in die Lüneburger Heide

 

Vom 14.bis 16. Juni waren sieben Jugendliche unserer Kirchengemeinde Milow zusammen mit Pfarrehepaar Seydich unterwegs in das kleine Dorf Krelingen in der Lüneburger Heide. Denn da war erstaunlich viel los! 1.300 Jugendliche, darunter 300 Mitarbeiter trafen sich in und um der Glaubenshalle des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen zum BAM-Jugendfestival in einem Zeltlager.

 „B“ steht dabei für die Begegnungen zwischen den kirchlichen Jugendgruppen, die aus dem ganzen Raum Norddeutschland angereist waren. „A“ steht für „Action“, denn auf dem ganzen Gelände fanden Sporttourniere, Spaßsport, Seminare, Workshops und andere Freizeitaktivitäten statt. Und „M“ steht für Musik.

Dazu kamen in diesem Jahr die Joy-Band und die O'Bros, die mit viel Bühnenprogramm für Stimmung sorgten. In den Sessions gab es dann Predigten von Thomas Sames, der es verstand, die Jugendlichen anschaulich und unterhaltsam für das Evangelium zu begeistern. Auf der Hinfahrt ließ uns die Bahn zwar zwei Extrawartestunden einlegen und am ersten Morgen wurden wir um 6 Uhr aus den Zelten evakuiert, weil ein schweres Gewitter anrückte, aber das waren auch die einzigen Sachen, die uns nicht so sehr begeistert haben. Der Rest war super organisiert und durchgeführt.

Für jeden war etwas Tolles dabei. Ob nun das Nachtcafé, in dem Jugendliche selbst für das Spontanprogramm sorgten. Das mitreißende Konzert mit den christlichen Hiphoppern der O'Bros, wo besonders die Teeniemädchen schwache Beine bekamen. Oder die Gottesdienste und Predigten, die modern, laut, bunt und eindrücklich waren. Danke an alle, die uns dieses super Wochenende ermöglicht haben!